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Informationen zum Projekt
Wasseranlage
zur Erzeugung, Lagerung und Verteilung von VE-Wasser
Installationsort : Fa. bene Arzneimittel GmbH
Planung durch : Dipl. - Ing. R. Kopp
Projektziele:
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GMP-konforme Anlage für die
Herstellung pharmazeutischer, aseptischer Produkte und die Reinigung
von Produktionsequipment |
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Gesamte Verrohrung aus PVDF-HP
(Tank aus PP-H, Verrohrung der Aufbereitungsanlage ebenfalls
aus Kunststoff) |
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- Validierung des Gesamtsystems mittels:
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- Lasten-/Pflichtenheft;
- Installations-, Funktions- und Leistungsqualifizierung;
- Abnahme durch die Landesbehörde
Vergleich der Systeme alt vs. neu
· Austausch der
alten VE-Wasseranlage bestehend aus:
- Ionenaustauschern (je eine Anionen- bzw. Kationen-Säule);
- Ringleitung aus Stahlrohr mit Verschraubung
(Hanfabdichtung, sehr lange Stiche zum POU - Wasserwerte dennoch gemäß
Akzeptanzkriterien)
- Kunststofftank
> System war nicht mehr "state of the art" - nicht GMP-konform!
· Ersetzen der Anlage durch ein neues System bestehend
aus:
- Wasseraufbereitungsanlage - Septron Line 3 (Fa.
Christ GmbH)
- Verrohrung aus PVDF-HP® (Fa. Georg Fischer)
Ausführung durch die Fa. Esau & Hueber GmbH
- Kunststofftank
> GMP-konformes System!
Vor- und Nachteile von PVDF
· Vorteile:
- Hervorragende Oberflächengüte, insbesondere an
Schweißnähten · Passivierung der Rohrleitung unnötig
- Schweißnahtkontrolle denkbar einfach mittels
Durchleuchten der Schweißnähte
- Leach-Out nicht nennenswert - Leitwert nach erster
Spülung gemäß Performanceangaben der Wasseraufbereitung (bei Fa. Bene
< 1,0 µS/cm)
- Akzeptiert durch FDA
> niedrigere Inbetriebnahmekosten
· Nachteile:
- Höhere Materialkosten für Rohr verglichen mit
Standardrohr (z.B. Getränkeleitungsrohr), Fittinge und Halterungen (größere
Anzahl und Art)
- Temperaturbedingte Ausdehnung der Rohrleitung
beim Beheizen zur Entkeimung
- Längere Verarbeitungsdauer aufgrund WNF-Schweiß-Technologie
- Mehr Möglichkeiten der Undichtigkeit aufgrund
vieler Verschraubungen
> relativ eingeschränkte Betriebsmöglichkeiten

Fazit zum Projekt
- Anlage ist Referenzanlage und
wurde bei Referaten als positives Beispiel verwendet
- Wasserwerte übertrafen die Erwartungen
- Materialverarbeitung bedarf Erfahrung im Umgang
mit Kunststoff, insbesondere WNF-Technologie und Trassierung
- Beim Betrieb der Anlage mit konstanter Temperatur
ist PVDF-HP hervorragend geeignet - konkurrenzlos!
- Um die positiven Effekte nutzen zu können, sollte
die Wasseraufbereitungsanlage dem neuesten Stand der Technik entsprechen!
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